Israel hindert libanesisches Schiff an Landung in Gaza

Die Marine der israelischen Besatzung hat ein libanesisches Schiff mit Kurs auf den Gazastreifen abgefangen. Kriegsminister Ehud Barak teilte am Donnerstag mit, Besatzungssoldaten seien an Bord des Blockadebrechers gegangen. Der Frachter „Tali“ wurde zum israelischen Hafen Aschdod geleitet. Der arabische Fernsehsender Al-Jazeera berichtete, das mit Hilfsgütern beladene Schiff sei von der  Marine der israelischen Besatzung beschossen worden. Die Besatzungssoldaten hätten die Besatzung bedroht und geschlagen. Ein Besatzungsarmee-Sprecher wies Berichte über Schüsse zurück und erklärte, die meisten der 20 Menschen an Bord seien Journalisten.

Israel unterhält seit Monaten eine Land- und Seeblockade des Gazastreifens, wo die Hamas vor mehr als einem Jahr die Wahlen gewonnen hat und regiert.

Al-Jazeera zufolge wurde die Reise von einer Palästinenser- Gruppe und der Bewegung Freies Gaza mit Sitz in den USA organisiert. Das Schiff führe humanitäre Güter, um Palästinensern zu helfen, die während des Kriegs obdachlos geworden seien.

Ein Korrespondent von Al-Jazeera berichtete nach Angaben des Senders per Telefon von der Enterung. „Sie haben das Feuer in Richtung unseres Schiffes eröffnet … es gibt israelische Besatzungssoldaten, die tatsächlich das Schiff geentert haben“, berichtete Salam Choder. „Drei von ihnen haben ihre Waffen auf uns gerichtet … Sie schlagen die Leute auf dem Schiff, sie schlagen und treten uns.“

Das in Togo registrierte Schiff hatte dem israelischen Militär zufolge im Libanon und in Zypern angedockt, bevor es Kurs auf Gaza nahm. Dem Kapitän sei mehrmals mitgeteilt worden, dass er die Gewässer um das Palästinenser-Gebiet nicht befahren dürfe. Er habe der Marine am Mittwoch erklärt, er werde Kurs auf den ägyptischen Hafen El-Arisch nehmen. Ägyptische Behörden bestätigten, dass der Frachter um eine Erlaubnis zum Andocken gebeten hätte. Am Donnerstagmorgen habe dann die „Tali“ plötzlich wieder Gaza angesteuert, sagte ein israelischer Militärsprecher. „Sie drang auf verdächtige Weise in die Gewässer um Gaza ein“, sagte er. Daher sei der Verdacht aufgekommen, das Schiff könne etwas schmuggeln oder die israelische Sicherheit gefährden.

Der libanesische Ministerpräsident Fouad Siniora verurteilte das israelische Vorgehen. Im Dezember hatte die israelische Marine ein Boot mit internationalen Aktivisten an Bord und Hilfsgütern für Gaza gezwungen beizudrehen und in libanesisches Gewässer zu steuern. Der Vorfall sorgte für erhebliche internationale Kritik.

Al Jazeera zufolge wurde die Reise von einer Palästinenser- Gruppe und der Bewegung Freies Gaza mit Sitz in den USA organisiert. Das Schiff führe humanitäre Güter, um Palästinensern zu helfen, die während des Kriegs obdachlos geworden seien.

Ein Korrespondent von Al-Jazeera berichtete nach Angaben des Senders per Telefon von der Enterung. „Sie haben das Feuer in Richtung unseres Schiffes eröffnet … es gibt israelische Soldaten, die tatsächlich das Schiff geentert haben“, berichtete Salam Choder. „Drei von ihnen haben ihre Waffen auf uns gerichtet … Sie schlagen die Leute auf dem Schiff, sie schlagen und treten uns.“

Das in Togo registrierte Schiff hatte dem israelischen Militär zufolge im Libanon und in Zypern angedockt, bevor es Kurs auf Gaza nahm. Dem Kapitän sei mehrmals mitgeteilt worden, dass er die Gewässer um das Palästinenser-Gebiet nicht befahren dürfe. Er habe der Marine am Mittwoch erklärt, er werde Kurs auf den ägyptischen Hafen El-Arisch nehmen. Ägyptische Behörden bestätigten, dass der Frachter um eine Erlaubnis zum Andocken gebeten hätte. Am Donnerstagmorgen habe dann die „Tali“ plötzlich wieder Gaza angesteuert, sagte ein israelischer Militärsprecher. „Sie drang auf verdächtige Weise in die Gewässer um Gaza ein“, sagte er. Daher sei der Verdacht aufgekommen, das Schiff könne etwas schmuggeln oder die israelische Sicherheit gefährden.

Der libanesische Ministerpräsident Fouad Siniora verurteilte das israelische Vorgehen. Im Dezember hatte die israelische Marine ein Boot mit internationalen Aktivisten an Bord und Hilfsgütern für Gaza gezwungen beizudrehen und in libanesisches Gewässer zu steuern. Der Vorfall sorgte für erhebliche internationale Kritik.

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