Die chinesische Regierung wird aufgefordert, ihre Gewaltpolitik zu beenden

Die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen/IRH verurteilt die chinesische Regierung wegen
ihrer Gewaltpolitik und Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Uiguren in der Region
Xinjiang aufs Schärfste. Die Berichte von der dramatischen Eskalation der Lage in Xinjiang sind
besorgniserregend. Die Opferzahlen sind nach vielen Medienangaben deutlich höher als offiziell
verkündet. Amnesty International spricht von schweren Menschenrechtsverletzungen.
Die chinesische Regierung unterdrückt insbesondere nach den Anschlägen vom 11. September
2001 unter dem Deckmantel des Anti-Terror-Kampfes die Uiguren mithilfe von
Massenverhaftungen, Folter und Todesurteilen in zunehmender Härte. Peking verübt ein
Massaker an den Uiguren, die sich für ihre Rechte einsetzen. Frieden und Sicherheit in der Region
– genauso wie in der ganzen Welt – sind ohne Gerechtigkeit und Achtung der Menschenrechte
nicht herzustellen und zu bewahren.
Die IRH fordert die chinesische Regierung auf, ihre Gewaltpolitik zu beenden und die
Menschenrechte zu achten. Sie ruft die Bundesregierung auf, sich mit ihren diplomatischen
Möglichkeiten in der EU und UNO für die Beendigung der Tragödie in Xinjiang einzusetzen.
Wir trauern mit dem uigurischen Volk zusammen um die Opfer und wünschen ihnen Allahs
Barmherzigkeit.
Gießen, den 9. Juli 2009
Ramazan Kuruyüz
Vorsitzender der IRH

Die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen/IRH verurteilt die chinesische Regierung wegen ihrer Gewaltpolitik und Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Uiguren in der Region Xinjiang aufs Schärfste. Die Berichte von der dramatischen Eskalation der Lage in Xinjiang sind besorgniserregend. Die Opferzahlen sind nach vielen Medienangaben deutlich höher als offiziell verkündet. Amnesty International spricht von schweren Menschenrechtsverletzungen. Den Rest des Beitrags lesen »

Tötung von Marwa W. Solidarität und Verbundenheit mit der Familie des Opfers Islamfeindlichkeit thematisieren

Der Interkulturelle Rat in Deutschland hat die Nachricht von der Tötung der ägyptischen Staatsbürgerin Marwa W. mit Bestützung zur Kenntnis genommen. Die 32-jährige Apo-thekerin, die im Landgericht Dresden einer Gewalttat zum Opfer fiel, war schwanger und hinterlässt einen dreijährigen Sohn. Ihr Mann wurde bei der folgenden Polizeiaktion im Gerichtssaal schwer verletzt. Den Rest des Beitrags lesen »

Beim Namen nennen: antiislamischer Mord in Deutschland

imv-logo[1]Das Opfer, die 32-jährige Marwa El-Sherbini

Mit Bestürzung haben wie die Nachricht wie auch die Art der Berichterstattung über die
antiislamische Messerattacke in Dresden aufgenommen. Mit Kategorisierungen durch
Begriffe wie „ausländerfeindlich“ oder „rassistisch“ wird versucht die Tatsache zu umgehen, dass die antiislamische Agitation, die wir seit rund 30 Jahren beobachten und seit etlichen Jahren anmahnen, eine neue Stufe erreicht hat. Den Rest des Beitrags lesen »

Pressemitteilung der ORIENTBRÜCKE e.V. – Omar Ibn-Al-Khattab Moschee Marburg zum muslimischen Opferfest am 8. Dezember 2008

Das muslimische Opferfest – Am Dienstag beginnt das viertägige Fest

Am Montag, dem 8. Dezember 2008 feiern 3,5 Millionen Muslime in Deutschland mit den über einer Milliarde Muslimen in der ganzen Welt den höchsten islamischen Feiertag: das Opferfest, das gleichzeitig den Höhepunkt der alljährlichen Pilgerfahrt nach Mekka darstellt.
Das Opferfest (arab. Id-ul-Adha; türk. Kurban Bayram) findet am 10. Tag des 12. Monats (des Mondkalenders nach islamischer Zeitrechnung) während der Hadsch, der Pilgerfahrt nach Mekka, statt. An diesem Tag gedenken die Muslime der beiden Propheten Abraham (arab. Ibrahim) und Ismail. Sie erinnern sich des Propheten Abraham, der bereit war, seinen einzigen Sohn Ismail zu opfern. Zu den rituellen Handlungen anlässlich dieses Tages gehört es, dass jede Familie, wenn sie finanziell dazu in der Lage ist, ein Opfertier schlachtet bzw. schlachten lässt. Bei dieser rituellen Handlung steht keineswegs der Vorgang des Schlachtens oder gar das Fleisch im Vordergrund, sondern die Erfüllung einer rituellen Pflichthandlung (s. Koran 22:37). Den Rest des Beitrags lesen »

KRM-Pressemitteilung: Danke Köln

Der Sprecher des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland Ali Kizilkaya bedankt sich am heutigen Tag bei allen Organisatoren und Teilnehmern der überwältigenden Protestveranstaltungen gegen den Anti-Islamisierungs-Kongress in Köln.

Er sagt: „Die Muslime sind stolz auf Köln und auf diese großartige Unterstützung der Kölner Bürger. Die Zivilgesellschaft hat hier ein Exempel statuiert.“ Kizilkaya führt weiter aus, „dass dieser Protest ein herausragendes Zeichen der Solidarität darstellt, wie es die Muslime in Deutschland selten erfahren haben“. Den Rest des Beitrags lesen »